Mirjam Sögner

AGRIPPA MOVING – Neue Choreografien fürs Viertel

Tanz-Performances: 16. Mai, 20 Uhr und 17. Mai, 17 und 19 Uhr
Treffpunkt: t.a.t new talents (Haus 1) // Info-Point

nur mit Voranmeldung

Mirjam Sögner ist gebürtige Österreicherin und begann ihr Tanzstudium am Konservatorium Wien mit Pädagogik für zeitgenössischen Tanz, stieg jedoch nach einem Jahr auf Bühnentanz um, was sie an der hoogeschool voor de kunsten ArtEZ Arnhem in den Niederlanden studierte (BA dance/maker 2009–2013). Neben ihrem Tanztechniktraining, das u.a. Ballett, Modern (Cunningham, Graham), Floorwork, Counter Technique, Improvisation und Releas umfasste, erwarb sie eine Zusatzspezialisation in Making/Choreographie und absolvierte außerdem ein interdisziplinäres Theorieprogramm, das ihr sowohl kunsttheoretisches Wissen als auch Reserach Fertigkeiten vermittelte. Während ihrer Zeit bei ArtEZ arbeitete sie mit international namhaften Choreographen wie Ann van den Broek, Ivan Perez, Julian Barnett, Sara Lourenco und partizipierte im Sommer 2012 an internationally mixed, einem interdisziplinären Austauschprojekt mit einer europaweiten Tournee. Bereits in ihrem letzten Studienjahr richtete Mirjam Sögner ihren Fokus stark auf das Choreographieren: ihre Abschlussarbeit OOZE war nach einer erfolgreichen Premiere auf namhaften Newcomer Festivals in den Niederlanden, wie z.B. bei Voorjaarsontwaken im Korzo Theater Den Haag und am ITS Festival Amsterdam zu sehen. Kurze Zeit später kreierte sie an der Tanzabteilung des Kibbutzim College Tel Aviv in Israel We Fade to Grey. Zudem wurde sie als Maker/Performer zur MoBA (Fashion Biennale Arnhem) und den Fashion Weeks in London eingeladen. Im Frühjahr 2013 assistierte sie Royston Maldoom in der Einstudierung seiner Choreographie zu Sacre du Printemps im Rahmen eines großangelegten Community Dance Projekts in Ramallah, Palästina mit 150 Kindern, darunter auch Straßenkinder. Für den Sommer 2014 erhielt sie eines der angesehenen danceWEB Stipendien, die im Rahmen des Impulstanzfestivals Wien jährlich an junge Performance-Künstler vergeben werden.